Judo
Das Prinzip ist den Gegner zu unterlaufen, sein Gleichgewicht brechen, ihn werfen und hebeln. Hebel, Würfe, Würger und Riegel sind die anzuwendenden Techniken. Eine ausgeprägte Fallschule ist von äußerster Wichtigkeit.

Karate
Harte Techniken wie Schläge, Stöße und Tritte - hart, rasant und wirksam. Von äußerster Wichtigkeit sind Schritt- und Bewegungstechniken, sowie deren Abläufe.

Aikido
Als Weltanschauung anzusehen. Meist in seiner Wirkung als Selbstverteidigung unterschätzt. Das ausweichende Prinzip mit ökonomischer Betrachtungsweise stellt hier das hervorragendste Element dar. Den Gegner zentrifugal oder zentripetal in eine Dreh- oder Kreisbewegung versetzten, ihn aus dem Gleichgewicht bringen, werfen, hebeln, sichern. Kraft und Schwung des Gegners können so für den eigenen Nutzen eingesetzt werden. Bewegungslehre und Fallschule stehen an erster Stelle. Hebel werden nicht erarbeitet, sie fallen einem zu. Anzuwendende Techniken sind Hebel, Würfe, Würger und Riegel.

Kendo
Alte japanische Kriegskunst mit feudaler Tradition - einzig und alleine aufs Töten eingerichtet - heute jedoch Wettkampfsport. Für den Wettkampf und Sport wurde das Schwert gegen eine Bambusstange ausgetauscht. Schläge und Stiche bilden die Grundtechniken.

Tae Kwon-Do
Weniger statische Standtechniken, mehr bewegliche Fußtechniken. Weicher in der Ausführung - trotzdem hart, rasant und wirksam.

Hapkido
Vom Prinzip her koreanischen Ursprungs, jedoch gepaart mit japanischen Selbstverteidigungstechniken. Die besten Techniken des Tae Kwon-Do und des Aikido. Ausweichendes Prinzip auf ökonomischer Basis. Fallschule, Bewegungslehre, Tritte, Stöße, Schläge, Hebel und Würfe stellen die Grundlage für das Hapkido dar.

Bo Jutsu
Harte rasante und wirksame Techniken mit dem Stock - eine der besten und wirksamsten Selbstverteidigungen mit der Waffe. Mit dem Stock können Hieb-, Schlag-, Stoß-, Würge-, Hebel-, Wurf- und Festlegetechniken durchgeführt werden. Der Stock stellt eine Verlängerung des Armes und somit eine größere Reichweite in der Ausführung dar.

Jiu-Jitsu
Um die Jahrhundertwende von Matrosen aus Ostasien nach Europa eingeführt. Aufbau des Jiu-Jitsu in Deutschland durch Erich Rahn, 1. Jiu-Jitsu-Schule in Berlin 1906. Das heutige Judo resultiert aus diesem Jiu-Jitsu, dabei ist zu beachten, dass Judo eine Wettkampfform und Jiu-Jitsu eine reine Selbstverteidigung darstellt. Das heutige Jiu-Jitsu ist etwas Antiquar, denn die alten überlieferten Techniken wurden beibehalten und nicht durch neue ersetzt. Das Jiu-Jitsu wurde durch das Ju-Jutsu als modernste Selbstverteidigung praktisch abgelöst.

Ju-Jutsu
Die modernste Selbstverteidigung, die in Deutschland zur Zeit praktiziert wird. Zusammenfassung der besten Techniken des Judo, Karate, Aikido, Jiu-Jitsu, Tae Kwon-Do und teilweise schon des Bo-Jutsu. Die besten Techniken der vorgenannten Kampfsport- und Selbstverteidigungsarten werden in Kombination nach einem Vielfältigkeitsprinzip dargestellt. Es ist ein System, das primär von der Verteidigung und nicht vom Angriff ausgeht. Das Prinzip des Nachgebens und Ausweichens, das Ausnutzen des gegnerischen Impulses, die vielseitigen Techniken, gepaart mit Reaktionsschnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Mut führen zu extrem wirksamen aber dosierbaren Abwehrhandlungen

 

Mit freundlicher Genehmigung von Werner Patzelt
Auszug aus seinem Lehrbrief

   
jujutsu logo

 Günstiger Vereinssport
 Fitness für fast jedes Alter
 Spaß und Freizeit

   
© Ju-Jutsu Post SV Nürnberg